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Security Headers prüfen – HTTP Security kostenlos testen

Analysiere alle HTTP Security Headers deiner Website — CSP, HSTS, X-Frame-Options und mehr. Finde Sicherheitslücken und erhalte konkrete Konfigurationsempfehlungen.

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Was sind HTTP Security Headers?

HTTP Security Headers sind Anweisungen, die dein Webserver als Teil der HTTP-Response an den Browser des Nutzers sendet. Sie instruieren den Browser, bestimmte Sicherheitsrichtlinien einzuhalten — zum Schutz vor den häufigsten Web-Angriffen wie XSS, Clickjacking oder MIME-Type-Sniffing.

Im Gegensatz zu serverseitigen Sicherheitsmaßnahmen wirken Security Headers direkt im Browser des Nutzers. Sie sind einfach zu implementieren und bieten einen erheblichen Sicherheitsgewinn ohne Performance-Einbußen. TracerRacer prüft über 12 Security Headers und gibt für jeden fehlenden Header einen konkreten Konfigurationsvorschlag.

Die wichtigsten Security Headers

Content-Security-Policy (CSP)
Kritisch

Verhindert Cross-Site Scripting (XSS) durch Einschränkung erlaubter Ressourcen-Quellen

default-src 'self'; script-src 'self' 'nonce-xxx'
Strict-Transport-Security (HSTS)
Hoch

Erzwingt HTTPS-Verbindungen und verhindert Downgrade-Angriffe auf HTTP

max-age=31536000; includeSubDomains; preload
X-Frame-Options
Hoch

Verhindert das Einbetten der Website in Iframes (Clickjacking-Schutz)

DENY oder SAMEORIGIN
X-Content-Type-Options
Mittel

Verhindert MIME-Type Sniffing durch Browser

nosniff
Referrer-Policy
Mittel

Steuert, welche Referrer-Informationen beim Navigieren übermittelt werden

strict-origin-when-cross-origin
Permissions-Policy
Mittel

Kontrolliert Browser-Features wie Kamera, Mikrofon und Geolocation

camera=(), microphone=(), geolocation=()

Security Headers Checkliste: 12 Punkte

HTTPS aktiviert und korrekt konfiguriert
HSTS Header mit includeSubDomains und preload gesetzt
Content-Security-Policy (CSP) implementiert
X-Frame-Options auf DENY oder SAMEORIGIN gesetzt
X-Content-Type-Options: nosniff vorhanden
Referrer-Policy auf strict-origin-when-cross-origin
Permissions-Policy für sensible APIs eingeschränkt
Kein Server-Version-Header in Response
Keine HTTP-Seiten ohne Redirect auf HTTPS
SSL-Zertifikat gültig und nicht abgelaufen
Mixed Content (HTTP-Ressourcen auf HTTPS-Seite) vermieden
Subresource Integrity (SRI) für externe Scripts und Styles

Häufig gestellte Fragen

Was sind HTTP Security Headers?
HTTP Security Headers sind spezielle HTTP-Response-Header, die ein Webserver bei jeder Antwort mitsendet und den Browser anweisen, bestimmte Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen. Sie schützen vor häufigen Angriffen wie Cross-Site Scripting (XSS), Clickjacking, MIME-Type Sniffing und Man-in-the-Middle-Angriffen. Fehlende Security Headers sind eine der häufigsten Schwachstellen bei Websites.
Warum sind Security Headers wichtig?
Security Headers sind eine kostengünstige und effektive Schutzschicht gegen viele Web-Angriffe. Sie funktionieren im Browser des Nutzers und verhindern bestimmte Angriffsvektoren, bevor sie Schaden anrichten. Fehlende Headers können dazu führen, dass Angreifer XSS-Code einschleusen, die Seite in Iframes einbetten (Clickjacking) oder Nutzer auf gefälschte HTTP-Seiten umleiten. Viele Sicherheits-Zertifizierungen und Compliance-Anforderungen fordern korrekte Security Headers.
Wie setze ich Security Headers?
Security Headers werden in der Server-Konfiguration gesetzt. Bei Apache in der .htaccess oder httpd.conf, bei Nginx in der nginx.conf. Bei modernen Frameworks wie Next.js können sie in der next.config.js unter headers() konfiguriert werden. CDN-Dienste wie Cloudflare ermöglichen ebenfalls das Setzen von Security Headers ohne Server-Zugriff. TracerRacer prüft alle gesetzten Headers und gibt konkrete Konfigurationsbeispiele.
Beeinflussen Security Headers das SEO-Ranking?
Security Headers sind kein direkter Ranking-Faktor, beeinflussen das SEO aber indirekt: HTTPS (und damit HSTS) ist ein bestätigter Ranking-Faktor. Google bevorzugt sichere Websites. Zudem verhindert eine gehackte Website (oft durch fehlende Security Headers möglich) Ranking-Verluste durch Google's Safe Browsing-Warnungen. Ein gutes Security-Rating verbessert auch das Vertrauen der Nutzer und reduziert Absprungraten.

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